Sponsoren
meine Tanzwelt Radio Zwickau Hellweg

Disziplin

 

1. HipHop:

 HipHop beinhaltet verschiedene neue Tanzstile und ist offen für weitere Entwicklungen. Es wird meist auf die Achtelnoten getanzt, und die tänzerische Betonung geht nach unten. Oftmals wird eine Bounce-Bewegung eingesetzt. Diese kann eine Jumping Action (New-Jack-Swing) sein oder auch aus binnenkörperlichen Bewegungen (z.B. Thrusts, in-out Bewegungen usw.) bestehen. Meist werden Armbewegungen dazu getanzt.

 

2. HipHop Battles

- Solo:
 In der Vorrunde (Sichtungsrunde) zeigen die Tänzerinnen und Tänzer ihre Vielfältigkeit, indem auf verschiedene HipHop Musik-Stilrichtungen getanzt wird. Dies beinhaltet, dass die Musik-Tempi sehr unterschiedlich sein können.

- Crew:
 In der Vorrunde (Sichtungsrunde) stellt sich jedes Team mit einer Show auf eigene Musik vor. Musiklänge der Show: 2:30-3:00 Minuten.
 Hierbei sollen Synchronteile getanzt werden, aber auch mal 2-3 Tänzerinnen und Tänzer vorkommen und die anderen Tänzerinnen und Tänzer im Hintergrund weiter tanzen, sich bewegen oder im Gruppenbild (Standbild) ausharren.
 Die Show sollte die Vielfältigkeit der unterschiedlichen HipHop Musik-Stilrichtungen widerspiegeln. Lifts und Requisiten / Accessoires sind hierbei ausdrücklich erlaubt, ebenso wie das Ablegen von Kostümen / Kostümteilen.

- Ablauf Battles:
 Hierbei werden 3 verschiedene Musik-Stilrichtungen gespielt. Jeder tanzt einzeln (bei Crews auch mehrere oder alle) jeweils 30 - 40 Sek. auf die verschiedenen Musiken. Wer dabei anfängt ist freigestellt, ggf. entscheidet das Los.
 Nachdem Tänzer A ca. 30 - 40 Sek. getanzt hat, „antwortet“ Tänzer B darauf und beginnt als erster zur 2. Musik, hierauf „antwortet“ wieder Tänzer A und beginnt dann zur 3. Musik ... usw. So hat jeder wechselweise die Chance, die Darbietung des anderen zu „übertreffen“.
Bei den Final-Battles (um die Plätze 3/4 bzw.1/2) können auch bis zu 5 Musiken aus mindestens 3 Stilrichtungen getanzt werden.


3. Electric Boogie

Typische Bewegungen und Techniken sind “Sharp Electric Movements”, die in Wellenbewegungen übergehen, Isolations, Robot, Pantomime Elements, Waves, Popping, Animation, Electric Shock, Walking, Puppet, Ticking, Locking, usw.. Es ist wichtig, mehr als zwei verschiedene Techniken und Bewegungsformen zu zeigen. Die Tänzerinnen und Tänzer versuchen eine Illusion mit dem Auftritt zu schaffen, der elektrisiert und überrascht.


4. Streetdance Show

 Bei StreetdanceShow besteht die Möglichkeit, alle Musiken aus den Bereichen DiscoDance, HipHop, Electric Boogie und Breakdance zu vertanzen. Die Bewegungsmuster (Schritte und Bewegungen) müssen den o.g. „Streetdances“ entstammen.

 Es gibt keine Vorgabe, dass mehrere / verschiedene Musik / Tanzstile verwendet werden müssen.
 Es ist z.B. auch möglich, nur HipHop Musiken zu vertanzen. Dies findet in der Bewertung keine Beachtung.
 StreetdanceShow hebt sich in seiner Performance von „pure“ DiscoDance und HipHop ab, indem es durch Thema / Idee (roter Faden), Dekoration, Accessoires / Requisiten und / oder Kostümwechsel ergänzt wird. In dieser Disziplin ist diesbezüglich alles erlaubt und geht in die Betrachtung der WR zu gleichen Teilen wie der Tanz ein. Im Vordergrund steht Tanz und Show.

Quelle: TAF-Reglement Stand: März 2017